Gesellschaft verantworten

Gesellschaftskritische Perspektiven auf das “Roma sein“ im urbanen Alltag

Die Mobilisierung des Antiziganismus in der Migrationspolitik

Bis heute ist Antiziganismus nicht nur ein Bestandteil eines rassistischen Dispositivs im politischen Raum, sondern auch ein fester Bestandteil des in der Mitte der Gesellschaft verankerten bürgerlichen Selbstverständnisses. Er hat sich besonders seit der jüngsten Einwanderung aus Südosteuropa entwickelt. Seitdem sind Newcomer zunehmend unwillkommen und es erscheint vielen opportun, gegen "unwillkommene" Einwanderung vorzugehen. Und dies gilt insbesondere gegenüber Roma, die europaweit diskriminiert werden. In dem Workshop soll die Situation in drei ausgewählten Städten (Köln, Mannheim, Kiel) von lokalen Expert*innen ausgelotet und anschließend zusammen mit Vertreter*innen aus der engagierten Zivilgesellschaft diskutiert werden. Das Ziel ist, Strategien zu entwickeln, um den Antiziganismus gemeinsam in einem Bündnis von betroffenen Newcomern, lokalen Akteuren und engagierten Kommunen zurückzudrängen. Koop mit Forschungsinstitut für Interkulturelle Studien (FiSt) Köln.

Prof. Dr. em. Wolf-Dietrich Bukow Dr. Karin Cudak Merfin Demir Sylvia Löffler Serçe Berna Öznarçiçegi Lisa Willnecker

Fr, 20.11. 10-15h

Dieser Kurs ist kostenlos.
Nr. 2032Z

Kartäuserwall

Melanchthon-Akademie

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