Programm

Sprachassistenzsysteme, Social Bots und Künstliche Intelligenz im Blick auf kirchliche und diakonische Arbeitsfelder

Tagungsreihe: Mehr digitale Souveränität gewinnen VII

Siri von Apple, Google Assistent oder Alexa von Amazon - sprachgesteuerte Assistenten - haben sich im digitalen Angebot etabliert. Das gilt nicht nur für das häusliche Umfeld, Unternehmen und Organisationen stellen sich ebenfalls auf diese Technologien ein. Auch im kirchlichen Raum gibt es Pilotprojekte: Die anglikanische Kirche bietet Informationen und Gebete per Alexa an, die Diakonie testet den Einsatz von Assistenzsystemen. Ein anderer Einsatzbereich von künstlicher Intelligenz sind Social Bots und Chat Bots. Diese Computerprogramme haben ein breites Einsatzspektrum im Alltag, vom Kundendialog auf der Webseite bis hin zum Gesprächsanreiz für Demenz-Kranke. Doch sie können auch gezielt eingesetzt genutzt werden, um Meinungen im Netz zu manipulieren. Was haben Google, Amazon & Co. mit den Sprachassistenzsystemen im Blick? Spiegel-Korrespondent Thomas Schulz gibt Einblick in die Unternehmensphilosophie des Google-Konzerns. Er hat vor Ort in Silicon Valley recherchiert und Gespräche geführt, u.a. mit Lawrence Page, Gründer und Vordenker von Google. Der evangelische Theologe Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie Deutschland, hat sich ebenfalls selbst ein Bild im Silicon Valley gemacht. Er bringt die theologische und anthropologische Perspektive ein: Was dürfen Maschinen machen, was muss Menschen vorbehalten bleiben? Kooperation Evangelische Akademie im Rheinland, Dezernat 4.3 des Landeskirchenamtes der EKiR, Melanchthon-Akademie

Ulrich Lilie Thomas Schulz Hans-Peter Kempkes

Di, 19.03. 10-15 h

Dieser Kurs ist kostenlos.
Nr. 9001Z

Haus der Ev. Kirche, Kartäusergasse 9-11

Melanchthon-Akademie

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