Programm

Von dieser Welt reden!

Die theologische Rede von der Schöpfung

Das Hauptaugenmerk jeder christlichen Theologie liegt auf der Rede von Gott. Dies ist schon in ihrer Bezeichnung "Theologie" angelegt. Doch wer von Gott redet, kann von der Welt und dem Menschen nicht schweigen. Es gibt keine christliche Rede von Gott, die an der Welt vorbei ginge. Doch wie erscheint die Welt in der christlichen Rede?
 
Dies ist in der Moderne deshalb ein Problem, weil in den letzten Jahrhunderten durch die Naturwissenschaften eine neue wirkmächtige Deutung der Welt und des Menschen entstanden ist. Sie haben die Welt neu zu deuten gelernt, durch geduldiges methodisches Arbeiten und so einen riesigen Wissensbestand aufgebaut, der nicht nur die Technik in all ihren Formen möglich gemacht hat, sondern die auch das Alltagsverständnis von „Welt“ und „Mensch“ geprägt hat. Heute kann man nicht mehr von der Welt reden ohne die Berücksichtigung der kosmologischen Theorien. Heute kann man nicht mehr vom Menschen reden, ohne die Evolutionstheorie, die Neurowissenschaften zu berücksichtigen.
 
Wie lassen sich aber nun beide Redeweisen von der Welt und vom Menschen zueinander in Beziehung setzen? Was hat die Theologie noch zu sagen, angesichts der Fülle naturwissenschaftlicher Erkenntnisse? Über diese Fragen wollen wir auf der Veranstaltung mit den Referenten und mit dem Publikum diskutieren.

Prof. Dr. Markus Mühling PD Dr. Christina aus der Aue

Do, 07.03. 19-21.15 h

Dieser Kurs ist kostenlos.
Nr. 1013B

Trinitatiskirche, Filzengraben 2

Melanchthon-Akademie

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Eine Karte für die Veranstaltung erhalten Sie an der Abendkasse.

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