Programm

Wechselwirkungen mit der Umwelt

Die dritte Sonntagsmatinee

"Nichts ist so lebendig wie der Wandel", diese dem Philosophen Heraklit zugesprochene Weisheit ist wohl eine angemessene Charakteristik des menschlichen Lebens. Nicht zufällig wählte Prof. Jürg Willi - ein renommierter Schweizer Psychotherapeut - die Begriffe "Lebenslauf" und "Wendepunkte" als Titel seines Buches. Sie beschreiben eine fortwährende Veränderung mit sich wandelnden Richtungen. Diese Wandlungen ergeben sich vorrangig durch Begegnungen mit anderen Menschen. Sie lösen Veränderungen aus, die für unsere Entwicklung als Personen ebenso notwendig wie herausfordernd sind. So ist die Ausfaltung unseres Potenzials weitgehend abhängig davon, dass wir uns und wie wir uns einlassen auf Beziehungen und soziale Verflechtungen. Wir sollten also die Fähigkeit ausbilden, ansprechbar zu sein auf die Impulse, die von Anderen an uns herangetragen werden, ohne dabei den Halt in uns selbst zu verlieren.
An diesem Sonntag: Die Person entwickelt sich in der Wechselwirkung mit ihrer persönlichen Umwelt. Die Person schafft sich ihre eigene Welt als persönliche Nische. Wie die Nische die persönliche Entwicklung fördert oder untergräbt. Das Leiden am Nie-ganz-Passen von Person und ihrer Umwelt. Haben Leiden und Nichtverfügenkönnen über  die Lebensumstände einen Sinn? Zweierlei Wirklichkeit: die phantasierte und die realisierte Wirklichkeit einer Person. Im Lebenslauf nimmt nur ein Teil der Person Gestalt an.

Jo E. Schnorrenberg

So, 10.03. 11.30-16.30 h

Dieser Kurs kostet 16,00€.
Zahlung an der Tages-/Abendkasse.
Nr. 6014K

Kartäuserwall

Melanchthon-Akademie

Eine Karte für die Veranstaltung erhalten Sie an der Abendkasse.

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