Programm

Ein empfindsamer Poet und streitbarer Geist - Ulrich Schacht

30 Jahre „Wende“: „Was zu sagen ist, sagen wir unter zerrissenen Wolken gespaltenem Licht“

Ulrich Schacht, 1951 im Frauengefängnis Hoheneck (Sachsen) geboren, wurde 1973 in der DDR wegen staatsfeindlicher Hetze zu sieben Jahren Freiheitsentzug verurteilt, 1976 in die Bundesrepublik „entlassen“. Er kam „vom Regen in die Jauche”, sagte einst Wolf Biermann über Schacht, der fortan als freier Journalist und Autor in Schweden lebte und dort 2018 starb. So sind denn Verlust und Widerstand, das Beharren auf Glück und dessen stete Gefährdung seine Themen. Es geht ein Sog von seinen Gedichten aus, es sind Zeitgedichte, Gedichte über die Zeit, in der wir leben, uns ändern und geändert haben. Gedichte, die einfach, genau, knapp und berührend ein deutsches Schicksal vorführen.

Gisela B. Adam

Di, 19.11. 19-21.15 h

Dieser Kurs kostet 10,00€.
Zahlung an der Tages-/Abendkasse.
Nr. 6037Ki

Kartäuserwall

Melanchthon-Akademie

Eine Karte für die Veranstaltung erhalten Sie an der Abendkasse.

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