Programm

„Unwiderruflich sind die Gnadengaben und die Berufung, die Gott gewährt“ (Rm 11,29)

Karl Barths Frage nach Israel. Christliche und jüdische Fragen heute

Mitten im Kirchenkampf 1933 „entdeckt“ Karl Barth das Judentum als den Augapfel Gottes. Der Angriff des Antisemitismus auf Gottes Augapfel richtet sich nach seiner Überzeugung auch auf das Sein oder Nichtsein der Kirche. 30 Jahre später „entdeckt“ unter anderen F.W. Marquardt diese tragende Spur in Barths Theologie erneut. Im christlich-jüdischen Dialog ist sie zu einer der Quellen ernsthafter und tiefgreifender Umkehr geworden. Und doch: Heute fordern nicht wenige einen erneuten Paradigmenwechsel und historisieren jene Entdeckung. Was hat Barths Theologie uns heute angesichts neuer „dämonischer Verrücktheit“ (Barth) des Antisemitismus zu sagen? In Zusammenarbeit mit dem Karl-Barth-Beauftragten des Reformierten Bundes und der Evangelischen Kirche im Rheinland.

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