Programm

„Das bedeutet für uns Umwälzung und Katastrophe“.

Die Evangelische Kirche und die Einführung des „Judensterns“

Vor gut 80 Jahren, am 5. September 1941 wurde die sogenannte Sternverordnung eingeführt, der zufolge alle in Deutschland noch lebenden Jüdinnen und Juden einen gelben Stern an ihrer Kleidung zu tragen hatten. Sieben Landeskirchen nahmen die Verordnung zum Anlass, alle aus dem Judentum stammenden Christinnen und Christen aus ihren Kirchen auszuschließen, und die Kirchenkanzlei der Deutschen Evangelischen Kirche forderte die Landeskirchen auf, Maßnahmen zu ergreifen, um die Sternträger von den Gottesdiensten fernzuhalten. Andererseits protestierten der Bekennenden Kirche nahestehende Organe gegen diese kirchlichen Maßnahmen. Besonders nachgegangen wird den ganz konkreten Akten der Solidarität mit den Ausgegrenzten, beispielsweise durch die Breslauer Vikarin Katharina Staritz oder in der Bremer Gemeinde Alt-St. Stephani-Süd.

Prof. Dr. Siegfried Hermle

Mi, 26.01. 19-21.15 h

Dieser Kurs kostet 5,00€.
Nr. 1009B

Kartäuserwall

Melanchthon-Akademie

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