Programm

Modern aus Tradition. 250 Jahre liberales Judentum.

Buchvorstellung und Gespräch

Vor 250 Jahren öffnete sich für das Judentum in deutschen Landen das Tor zur Gesamtgesellschaft. Moses Mendelssohn ergriff die Chance der Aufklärung. Es galt sich neu zu orientieren: Wie der Tradition treu bleiben und doch offen sein für die Moderne? Das 19. und 20. Jahrhundert waren geprägt von einem zähen Ringen um die jüdische Identität im christlichen Staat. Persönlichkeiten wie Israel Jacobson, Abraham Geiger, Leo Baeck und Regina Jonas sind Wegmarken eines liberalen Judentums, das sich weltweit zur größten jüdischen Strömung entwickelte. Das Abraham Geiger Kolleg an der Universität Potsdam, gut dreißig jüdische Gemeinden der Union Progressiver Juden, aber auch Einheitsgemeinden setzen heute dieses liberale Erbe in aktuelle Bezüge. In Zusammenarbeit mit der Karl Rahner-Akademie.

Heinz-Peter Katlewski Rabbinerin Natalia Verzhbovska

Mi, 06.04. 19-21.15 h

Dieser Kurs kostet 10,00€.
Nr. 1013B

Kartäuserwall

Melanchthon-Akademie

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