Programm

Lieferkettengesetz und Rohstoffe

Werden deutsche Konzerne ihrer Verantwortung gerecht?

Gerade im Rohstoffsektor gibt es immer wieder Menschenrechtsverletzungen durch Konzerne wie illegale Landnahme, tödliche Unfälle durch mangelnde Sicherheitsstandards und Entzug der Lebensgrundlage durch Umweltzerstörung. Mit dem 1. Januar 2023 tritt in Deutschland dasLieferkettengesetz in Kraft, mit dem wir von den Konzernen die Einhaltung menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten einfordern können. Wie gut ist zum Beispiel Aurubis vorbereitet? Europas größter Kupferkonzern bezieht den Großteil seines Kupferkonzentrats aus Ländern wie Peru, Chile und Brasilien. Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre und seine Partnerorganisationen stellen Aurubis und andere Konzerne auf den Prüfstand.
 
Referentinnen:
Ariana Kana Magaño von der indigenen Gemeinschaft Huisa in Espinar/Peru lebt nahe der Mine Espinar, die vom Bergbaukonzern Glencore-Xstrata betrieben wird. Sie berichtet über die Umweltzerstörung und die Wasserverschmutzung durch die Mine und ihre Erfahrungen mit Glencore.
 
Vanessa Schaeffer, Beraterin zur Klimagerechtigkeit, Bergbau und Menschenrechte in Peru bei der Erzdiözese Freiburg, analysiert, ob das deutsche Lieferkettengesetz für den Anden-Staat und seine Bevölkerung Verbesserungen bringen wird.
 
Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Spanisch statt. Es wird simultan übersetzt.
 
 Kooperation Dachverband kritischer Aktionärinnen und Aktionäre und Melanchthon-Akademie

Di, 24.01. 19-20.30 (2 UStd)

Dieser Kurs ist kostenlos.
Nr. 2029Zb

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Melanchthon-Akademie

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