Programm

Der letzte Wald von Köln …

Klimapolitische Erkundung im Gremberger „Wäldchen“

Ja, es gibt ihn tatsächlich: einen Kölner Wald, der nicht in Wirklichkeit ein Forst - oder besser - eine Baumplantage ist.
 
Viele Kölner*innen kennen ihn nicht, da er schon seit Jahrzehnten stark geschrumpft und umzingelt ist von Autobahnen und Schienen. Für die Bewohner*innen von Poll und Vingst ist er das einzige schnell erreichbare Naherholungsgebiet, für die Stadt Köln eine unverzichtbare Grüne Lunge, deren Bedeutung als Wasserspeicher und Schadstofffilter kaum überschätzt werden kann. Das Besondere am „Gremberger Wäldchen“ aber ist, dass es zum Teil letzte Restbestände eines heimischen Naturwaldes enthält mit schutzwürdigem altem Waldboden, besonderer Artenvielfalt und alten „Methusalem“-Buchen.
Dieses wertvolle Landschaftsschutzgebiet, das 2018 als Naturwaldentwicklungsfläche ausgewiesen wurde, soll nun dem völlig überzogenen Autobahnausbau der A4 zum Opfer fallen, für eine unzeitgemäße Verkehrswegeplanung, die dem Autowahn trotz drohender Klimakatastrophe Vorrang einräumt.
Dagegen wehren sich die sogenannte Initiative A4- und viele Anwohner*innen.
 
Bei einem insgesamt ca. 5km langen Weg zum und durch den Wald wird uns Jörn Anlauf, Forstbetriebsbezirksleiter der Stadt Köln, die waldbotanischen und ökologischen Besonderheiten dieses durch den Autobahnausbau gefährdeten Naturwalds nahe bringen und wir werden über den aktuellen Stand des Kampfes zum Schutz des „Gremberger Wäldchens“ informieren.
 
Kostenlos - Spenden erwünscht

Di, 01.10. 14-16.30 (2 UStd)

Dieser Kurs ist kostenlos.
Nr. N220Rb

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