Programm
Im Spannungsfeld unlösbarer gesellschaftlicher Konflikte
Reflexion über Polarisierung, Feindbilder und das Fremde
Wir leben derzeit inmitten von nahezu unversöhnlichen Welt- und Feindbildern, vergifteten Debatten, kollektiver Verzweiflung, Verrohung und Rachebedürfnissen.
Das kann beängstigen und verstören; Ratlosigkeit und Ohnmachtsgefühle können die Folge sein. Vielen fällt der Verzicht auf ein Freund-Feind-Denken schwer, weil es Halt, Orientierung und Zugehörigkeit ermöglicht in einer unübersichtlichen, häufig abweisend erscheinenden Welt.
Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob und was Einzelne sowie Institutionen beitragen können, damit aus Ablehnung und Verdammung konstruktive Kritik werden kann, dass verbitterte Feinde zumindest auf Vernichtungsimpulse verzichten oder sich sogar als Gegner respektieren können.
3 UStd., mit 3 Fortbildungspunkten akkreditiert
Dr. Renate Daniel, Hohentengen
Ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Lehranalytikerin, Supervisorin und Mitglied des Stiftungsrats am C. G. Jung-Institut Zürich