Programm
„O Haupt voll Blut und Wunden …“
Über Johann Sebastians Bachs Musik als tägliches Überlebens-Brot
„Kommt ihr Töchter, helft mir klagen …“. Wie vielen Menschen geht es wohl so wie der Schriftstellerin Carola Moosbach, die der Eingangschor der Matthäuspassion und manch anderes Musikstück nicht mehr losgelassen hat? „Bachs Musik ist Nahrung für die Seele. Sie kann mich zum Tanzen bringen, aber auch zum Weinen. Sie kann das Eis der Seele brechen, aber auch Zerbrochenes zusammenfügen“, schreibt sie. Wir wollen an diesem Abend der Frage näherkommen, warum Bachs Musik auch religiös unmusikalischen Menschen so wertvoll geworden ist und wie sie sogar zu therapeutischen ‚Zwecken‘ eingesetzt werden kann, um über eigene Wunden und Traumata zu sprechen und Bachs Leben darüber eine eigene Geschichte erzählt.
Dr. Martin Bock
Ulrike Heimbach-Berner
Do, 26.03. 18-20 (2 UStd)
Dieser Kurs kostet 9,00€.
Nr. 1120B