Theologie treiben

Leben und Tod in der Epoche des Holocaust in der Ukraine - Zeugnisse von Überlebenden

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Margret und Werner Müller haben seit mehr als zwanzig Jahren Kontakt zu Opfern des Nazi-Terrors in Osteuropa. Zusammen mit dem Historiker Boris Zabarko, einem Überlebenden des Ghettos Schargorod, haben sie eine Sammlung von 215 Zeugnissen des Leidens, Sterbens und Überlebens von Juden in der Ukraine zusammengestellt. Der Holocaust in der Ukraine hat jahrzehntelang nur wenig Aufmerksamkeit gefunden. Erst seit den 1990er Jahren stoßen die Verbrechen zunehmend auf das Interesse von Geschichtswissenschaft und Öffentlichkeit – sowohl in Deutschland als auch in der Ukraine selbst. Die Berichte im Buch „Leben und Tod in der Epoche des Holocaust in der Ukraine“ sind den jeweiligen Tatorten zugeordnet und werden durch Kontextinformationen ergänzt. So entstand eine „Geografie des Holocaust“ in der Ukraine. In diesem Seminar stellen sie Ausschnitte daraus vor. Junge Freiwillige von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, die derzeit in Odessa arbeiten, sind über eine Videokonferenz Teil des Seminars und erzählen von ihren Erfahrungen und Gesprächen in der heutigen Ukraine.

Dorothee Schaper Margret Müller Dr. Martin Bock Werner Müller Boris Zabarko

Mi, 23.06./30.06. 19-21h

Dieser Kurs ist kostenlos.
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Nr. 1019S

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Melanchthon-Akademie

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