Theologie treiben

„In der Nacht, da Jesus verraten ward“

Antijudaismus im christlichen Gottesdienst.

Die Gottesdienste der christlichen Konfessionen sind mit lebendiger jüdischer Tradition verbunden. Texte der Hebräischen Bibel zu den christlichen Festen werden gelesen, die Gemeinde sagt „Halleluja“, „Amen“ und stellt sich in die Gegenwart des Juden Jesus, den sie als Christus bekennt. Neben dieser Verbundenheit finden sich auch Elemente des Antijudaismus: Die Einsetzungsworte legen immer noch nahe, dass Jesus von seinem Volk „verraten“ wurde, in Gebeten wird das Volk Israel relativiert und spiritualisiert und das Erste Testament wird in seiner Bedeutung für den Gottesdienst abgewertet. Dazu kommt: Christliche Gottesdienste finden in einem öffentlichen und gesellschaftlichen Raum statt, der auch von Antisemitismus und Ressentiments geprägt ist. Auf der Tagung stellen wir uns den antijüdischen Elementen des im Gottesdienst erkennbaren Glaubens und fragen, was getan werden muss, damit in der Feier eines Gottesdienstes die Fortschritte im christlich-jüdischen Dialog ankommen. Eine Tagung der Kölnischen Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Zusammenarbeit mit der Karl Rahner- und der Melanchthon-Akademie, dem Katholischen Bildungswerk Köln und dem katholischen Stadtdekanat Köln

Prof. Dr. Ursula Rudnick Rabbiner Yechiel Brukner Dr. Matthias Loerbroeks Prof. Dr. Clemens Leonhard

Do, 18.11. 18-21h

Dieser Kurs kostet 7,00€.
Nr. 1058B

Karl Rahner-Akademie, Jabachstr. 4

Melanchthon-Akademie

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