Krise und Landraub in Griechenland. Zur Privatisierung öffentlichen Eigentums

Die Kreditkrise Griechenlands ist Ausdruck der globalen Krise und fällt mit der zunehmenden Finanzialisierung, also dem Trend zu Investitionen in Vermögenswerte, zusammen. In Griechenland richtet sich das Interesse der Investoren seit 2010 vor allem auf die wichtigsten öffentlichen Landeigentümer: griechischer Staat, Kirchen, Klöster und Banken. Dazu kommt der schleichende Landraub von Wohnraum und landwirtschaftlichen Flächen kleiner Privateigentümer*innen in der Folge von Steuererhöhungen. Der Referent beschreibt die Privatisierung vormals öffentlichen Eigentums als „Landraub“. Vortrag und Diskussion, mit konsekutiver Übersetzung Deutsch-Englisch.

Prof.em.Costis Hadjimichalis

Koop mit Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Athen, Geographischen Institut der Georg-August-Universität Göttingen, Geographischen Institut der Universität Salzburg und dem Griechenland Solidaritäts Komitee Köln (GSKK).

Melanchthon-Akademie |Mi, 25.07.2018| 19.30-22h | Eintritt frei